KULTUR IM ZENTRUM
VON RAPPERSWIL-JONA

IM HERBST 2021 - GENAUES DATUM NOCH OFFEN

Fabriktheater

Dieser Anlass soll live vor Publikum, nicht als Stream stattfinden. Er wird daher in den Spätsommer/Frühherbst verschoben.

Tschudi

Wien – St. Gallen / Glarus – Berlin

Er ist in Vergessenheit geraten: Hugo von Tschudi, Direktor der Nationalgalerie zu Berlin von 1896-1909. Geboren wurde er 1851 südöstlich von Wien, heimatberechtigt war er in Ennenda/Glarus, ab 1860 besuchte er die Schulen und das Gymnasium in St. Gallen und wurde von seinem Onkel Friedrich, dem späteren Bildungsdirektor, geformt. Vor dem ersten Weltkrieg zählte Tschudi zu den bedeutendsten Personen der internationalen Kunstwelt. Er krempelte das Museum in stetiger Auseinandersetzung mit Kaiser Wilhelm II. um, kaufte Gemälde französischer Impressionisten, bewertete die deutsche Malerei des 19. Jh. neu und sortierte akademische Historienbilder aus.
Als Ausgangspunkt der Wiederentdeckung dient der im Frühjahr 2020 erschienene Roman «Tschudi» von Mariam Kühsel-Hussaini. Die in Berlin lebende Autorin, wurde in Kabul geboren und entstammt einer traditionsreichen afghanischen Kalligraphie Dynastie.
Im Gespräch mit Frau Dr. Bettina Giersberg, Leiterin des Museums Freulerpalast Näfels, und Herr Rudolf Koella, Kunsthistoriker, Kurator und Spezialist für Malerei der Moderne, folgt Christoph Steiner den Spuren der Persönlichkeit Hugo von Tschudis.

Foto Credit: © Edouard Manet Wintergarten (Frontseite) / Porträt Tschudi C.v. Dühren, Berlin (1895)