KULTUR IM ZENTRUM
VON RAPPERSWIL-JONA

Freitag, 2. November 2018,
19.30 Uhr

Fabriktheater

Freitags in der Fabrik
Barbara Bürer im Gespräch mit
Vater und Sohn Manolo & Aramis Navarro

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Von Comares nach Málaga, vom Bauernbuben zum Internatsschüler, der Pilot werden wollte, wegen Plattfüssen keine Aufnahme in die militärische Akademie gefunden hatte und, da er Geld verdienen musste, als Servicegehilfe in der südspanischen Hafenstadt in einer kleinen Pension arbeitete – um dann mit jungen 16 Jahren in die Schweiz auszuwandern: So beginnt die Lebensgeschichte von Manolo Navarro. Jetzt ist er 55, dem Gastgewerbe treu geblieben, Wirt und Koch und Pächter, der vom «Rössli» in die «Alte Fabrik» und zuletzt ins «Zeughaus» gezogen ist, ein «Chrampfer» vor dem Herrn und von Rapperswil-Jona nicht wegzudenken.
Manolo sei ehrgeizig, intelligent und konsequent und «er gab mir alle Freiheiten», sagt dessen Sohn Aramis Navarro. Was dem Vater das Kochen, ist dem Sohn die Kunst: Malen und Designen in seinem Atelier, hoch über Rapperswil. Für ihn, den gelernten Polymechaniker mit technischer Berufsmatura, hat sich damit ein Traum erfüllt – was wiederum den Vater sehr stolz macht. Aramis Navarros Bilder sind gefragt, sie hängen in Galerien und Wohnzimmern, seine selbstentworfenen Brillen wurden kürzlich ausgestellt. Es war übrigens Aramis Mutter, die ihm, als er 14 war, die erste Leinwand gekauft hatte – mit nachdrücklichem Hinweis: Doch bitte darauf Kunst zu machen statt Graffiti an die Hauswände zu sprayen.

Vater und Sohn kommen nun auf die Bühne der Alten Fabrik und erzählen aus ihren Leben.

Weiterer Anlass:  8. März 2019, 19.30 Uhr .

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Abendkasse 19.00 Uhr
Reservation stadtbibliothek@rj.sg.ch
Preise CHF 15 / CHF 10 (mit Ermässigung)

Foto Credit: © Bruno Torricelli, Zürich