KULTUR IM ZENTRUM
VON RAPPERSWIL-JONA

4. September bis
17. Oktober

Ausstellungsraum

Bestimmt

Morena Barra, Claude Bühler, Martina Mächler, Thi My Lien Nguyen und Kira van Eijsden

Zum 50. Jubiläum des Schweizer Frauenstimmrechts präsentiert die Gebert Stiftung für Kultur die Ausstellung «Bestimmt», die auf junge, lokal verankerte Künstler:innen fokussiert. Die Ausstellung stellt Fragen in Bezug auf heutige, brisante Themen, mit denen sich Kunstschaffende beschäftigen, Fragen, zu denen sie stehen und für die es sich lohnt weiterzukämpfen. Von Wut und Zorn gegen das Patriarchat über Erotik- und Genderfragen bis hin zu Alltagsrassismus im Umfeld von Menschen mit Migrationsgeschichten werden Besucher:innen mit heterogenen Themen konfrontiert, die dennoch auf einer tieferen Ebene miteinander verbunden sind. Die Ausstellung bietet den eingeladenen Künstler:innen eine Plattform, um die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit den jeweilig behandelten Themen zu unterstreichen und diesen zusätzliches Gehör zu verschaffen. Ferner knüpft sie, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, an den feministischen Diskurs und dessen Einbettung in der breiter angelegten Diskussion über soziale Konflikte als Treibkraft des Gesellschaftswandels an, zu denen der Konflikt zwischen den Geschlechtern ohnehin gehört.

Eine Ausstellung der Gebert Stiftung für Kultur, kuratiert von Irene Grillo

Dauer Ausstellung 4. September – 17. Oktober 2021
Öffnungszeiten Mittwoch, 12-18 Uhr / Samstag und Sonntag, 11-17 Uhr
Preise Ausstellung Eintritt frei

Veranstaltungen
Samstag, 18. September, 21 Uhr,  Soundperformance  „unsafe spaces“ von Claude Bühler und Tiziana Greco (im Rahmen der Kulturnacht RJ)
Samstag, 2. Oktober, 13. Uhr Performance „Diasporic Food Experience“ von Thi My Lien Nguyen

Führung
Samstag, 18. September 18 und 20 Uhr (im Rahmen der Kulturnacht RJ)
Samstag, 2. Oktober, 14 Uhr mit der Kuratorin Irene Grillo

Kunstvermittlung
Kinder Kunst Labor mit Rilana Schmid, Mittwoch, 15. und 29. September 2021, 14 –16 Uhr

 

 

Foto Credit: © Kira van Eijsden, NEVERENDING I Lärm machen, 2021, Videostill