KULTUR IM ZENTRUM
VON RAPPERSWIL-JONA

Samstag, 18. November bis
Sonntag, 7. Januar

Ausstellungsraum

SELFIE MANIA

Eine Ausstellung rund um das Thema des Selfie

Wer kennt es nicht: das Selfie – in den sozialen Medien das meist produzierte Bildformat. Wer hat sich nicht schon mal dabei erwischt, selber eines zu produzieren… Mit anderen Worten: es entsteht gerade das grösste Reservoire an Selbstbildnissen, das die Welt je gesehen hat. Woher kommt dieses Bedürfnis, sich selber mehrere Male am Tag abzulichten? Wie lässt sich medienspezifisch, soziologisch oder kulturhistorisch die Entwicklung des Selbstportraits bis zum Selfie nacherzählen? Wie kreiert man das perfekte Selfie?

Zum ersten Mal soll das Wort «Selfie» 2002 in in Australien aufgetaucht sein, der Oxford English Dictionary erklärte es 2013 zum «Wort des Jahres». Das Selbstportrait ist kulturhistorisch eines der ältesten Bildgenres überhaupt. Das malerische wurde vom fotografischen Selbstbildnis abgelöst und fand – motiviert durch immer verheissungsvollere Smartphones – Eingang in die Alltagskultur. Es kann geradezu von einer Selfie-Manie die Rede sein. Eine Ablösung von einer professionellen Bildschöpfung scheint stattgefunden zu haben. Unter anderem soll die Ausstellung Arbeiten rund um das Selbstbildnis als Selfie zusammen führen, obwohl dieses bis heute einen eher stiefmütterlich Eingang in eine künstlerische Diskussion gefunden hat.

Für diese Ausstellung konnte die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich als Kooperationspartner gewonnen werden.
Eine Ausstellung der Gebert Stiftung für Kultur, kuratiert von Alexandra Blättler.

 

Eröffnung Freitag, 17. November, 19.00 Uhr
Dauer Ausstellung Samstag, 18. November bis Sonntag, 7. Januar
Öffnungszeiten  Mittwoch 12.00 – 18.00 Uhr / Samstag und Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr
Öffentliche Führungen tbc
Preise Ausstellung Eintritt frei

Foto Credit: © Alexandra Blättler